Muslimische Jugendliche bedrohen Juden in den Niederlanden. In Amsterdam trauen sich Gläubige nicht mehr in die Synagoge. Ex-EU-Kommissar Bolkestein rät orthodoxen Juden sogar auszuwandern.
"Mit bewussten Juden meine ich die Juden, die durch ihr äußeres Erscheinungsbild als Juden erkennbar sind. Für sie gibt es hier keine Zukunft mehr wegen des wachsenden Antisemitismus vor allem unter marokkanischen und unter türkischen Jugendlichen. Und die Anzahl dieser antisemitischen Jugendlichen steigt ständig.“ Das sagt Bolkestein der Zeitung "De Pers".
Jüdische Organisationen haben wiederholt auf den rasant wachsenden Antisemitismus hingewiesen. Der jüdische Professor Herman Lohnstein: "Es wird zu spät, zu lasch und zu wenig gegen den wachsenden Antisemitismus getan. Mir scheint, als hätten die marokkanischen Jugendlichen die Macht in unseren Straßen übernommen.“ Lohnstein ist auch Direktor der beiden jüdischen Schulen in Amsterdam: "Ich habe meinen Kindern verboten, dass sie öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Ich habe Angst, dass sie dort angegriffen werden.“
Im Amsterdamer Stadtteil West trauen sich die dort lebenden Juden nicht mehr in ihre Synagoge. Sie fürchten Anschläge. Sie halten ihre Gottesdienste in einem nicht als Synagoge erkennbaren Gemeindehaus ab. Aber auch dort können die Gottesdienste nur noch unter Bewachung stattfinden. An manchen Schulen, in denen islamische Jugendliche in den Klassen die Mehrheit bilden, wird inzwischen kein Unterricht über den Holocaust mehr gegeben. Viele Lehrer und Schulleitungen haben vor dem Protest der islamistischen Jugendlichen dagegen kapituliert.
derwesten.de
Antisemitismus: Juden in Holland fürchten um ihr Leben
Ein Mani Matter-Lied versetzt Olten in Aufregung
Für eine Schulklasse in Olten ist das Lied «Dr Sidi Abdel Assar vo El Hama» tabu, weil ein Junge sich in seinen religiösen Gefühlen verletzt fühlt. Eltern und Behörden reagieren empört.
«Dr Sidi Abdel Assar vo El Hama» vom Schweizer Liedermacher Mani Matter wird seit Jahrzehnten von Schulklassen in der ganzen Schweiz gesungen. In einem Schulhaus in Olten wurde das Kultlied nun auf den Index gesetzt. Grund ist die Beschwerde eines muslimischen Schülers, der sich durch eine Textpassage in seinen Religiösen Gefühlen verletzt sah.
Die Lehrerin der betroffenen Primarschulklasse reagierte prompt und strich das Lied aus dem Programm.
bazonline.ch
Karl Doehring Islam in Deutschland: Niemand kann zwei Herren dienen
Wie steht es nun mit islamischem Religionsunterricht und islamischer Hochschullehre? Wenn man ihnen das Missionieren in dem eben beschriebenen Sinne konzediert, ergeben sich schwerwiegende Probleme im Hinblick auf die „Treue zur Verfassung“ im Sinne des Grundgesetzes. Dabei geht es nicht darum, dass in der Art von Hasspredigten zur Gewalt aufgerufen wird, sondern nur darum, ob empfohlene Handlungs- und Verhaltensweisen in einem Gegensatz zu Verfassungsnormen stehen, deren Befolgung die Treue zur Verfassung verletzen würde.
Die Menschenwürde wird im Grundgesetz anders aufgefasst als im Islam.
Es geht also nicht um kriminelle Handlungen, die unter Umständen strafrechtlich verfolgt werden könnten, sondern um die Empfehlung zu einer Geisteshaltung, deren Vollzug mit fundamentalen Wertvorstellungen des Grundgesetzes nicht vereinbar sind, diese gar rigoros ablehnen.
Doch es mag genügen, die Menschenwürde näher zu betrachten. Sie wird nach dem Geist des Grundgesetzes völlig anders aufgefasst wie nach demjenigen des Islams. Nach dem Grundgesetz ergibt sich ihr Inhalt, auch wenn er abstrakt schwer fassbar ist, doch weitgehend aus den einzelnen Wertvorstellungen, die das Grundgesetz betont, etwa aus dem Gedanken und dem Charakter des Persönlichkeitsschutzes, der Eigentumsordnung, des Toleranzgebots, des Gleichheitssatzes oder der Religionsfreiheit, um nur wesentliche Werte zu nennen. Auf allen diesen Gebieten stehen Islam und Grundgesetz zueinander im schroffen Gegensatz. Immer wieder betont der Islam beziehungsweise seine Vertreter, dass die islamische Menschenwürde dann voll erfüllt sei, wenn der Muslim sein Leben in voller Übereinstimmung mit Koran und Scharia einrichte, wie das schon sehr klar 1981 auf einer Konferenz in Kairo bei Behandlung der Menschenrechte im Islam erklärt würde.
Nahezu alle Verfassungen, deren Staatsvolk mehrheitlich dem Islam angehört, enthalten den sogenannten Scharia-Vorbehalt, das heißt, es wird festgestellt, dass die Quelle allen und also auch des weltlichen Rechts der Koran und die Scharia sind. Hier zeigt sich deutlich und unmissverständlich, dass der Islam seine Religion und seine weltliche Verfassung als untrennbar betrachtet. Es können also die Vorstellungen von Menschenwürde gemäß dem Grundgesetz und diejenigen des Islams nicht identisch sein. Ein Imam, der die Menschenwürde des Islams lehrt, kommt notwendig in einen Widerspruch zu unserer Verfassung.
Ein ideologisch „gemäßigter“ Kommunismus mag von manchen Kommunisten angestrebt sein, praktiziert wurde oder wird er aber nicht, sondern der Klassenkampf bleibt das Grundthema. In der Praxis bedeutet auch der Scharia-Vorbehalt in islamischen Verfassungen den unbedingten Vorrang der Religion vor dem weltlichen Recht oder auch die Unentwirrbarkeit zwischen Religion und staatlichem Recht.
Professor Dr. Dres. h.c. Karl Doehring
auf faz.net
Gottfried Schatz «Die muslimische Kultur ist wenig bildungsfreundlich»
Political correctness ist eine Gefahr für jede Demokratie, weil sie zum Gleichdenken zwingt. Der amerikanische Journalist Walter Lippmann sagte: «Wo alle gleich denken, denkt keiner sehr viel.»
Die meisten der heutigen muslimischen Gesellschaften vertreten weder eine Trennung von Staat und Religion noch die Gleichberechtigung aller Religionen. Damit verhindern sie demokratische Meinungsbildung, Weltoffenheit und wirtschaftliche und soziale Entwicklung. Wenn Familienbande, persönliche Beziehungen und der Primat religiöser Doktrin wichtiger sind als Können und Motivation, wird Bildung als Instrument des sozialen Aufstiegs weitgehend irrelevant.
Sarrazin setzt auf den bewährten Dreiklang von Sprache, kindlicher Früherziehung und Bildungsehrgeiz – und gibt damit die richtigen Antworten. Ganz ohne Anreize und gelegentlichen Zwang lässt sich dieser Dreiklang nicht realisieren.
Gottfried Schatz
auf nzz.ch
Thomas Eppinger / Man wird ja wohl noch fragen dürfen
Der wahre Islam sei eine Religion des Friedens, wird überall betont. Warum gilt das dann für so viele seiner Anhänger nicht? Wenn der Westen bei einer Katastrophe hilft, bomben sie. Wenn der Westen Ärzte schickt, morden sie. Wenn Israel Land zurückgibt, feuern sie Raketen. Und zum Auftakt von Friedensgesprächen erschießen sie Schwangere. Alles im Namen des Islam.
Der wahre Islam ist der real existierende, und der erscheint in keinem einzigen islamischen Land verlockend. Und solange sich die Muslime durch die Gewaltexzesse, den Terror und die Unterdrückung im Namen ihrer Religion nicht mehr beleidigt fühlen als durch ein paar Karikaturen oder ein Buch, solange bleibt das auch der wahre Islam.
Oder etwa nicht?
Thomas Eppinger blog
Dispatches Undercover Mosque
Undercover Moschee ( Deutsche Untertitel)
ursprünglich auf channel4.com
15.01.2007
Clemens Wergin: Amerikas Moscheestreit und der Wunsch nach Einheit
Keiner der maßgeblichen Kritiker würde Muslimen das Recht absprechen, dort Moscheen zu bauen, wo das nach dem Gesetz zulässig ist. Es wird aber die berechtigte Frage gestellt, ob die Cordoba-Initiative nicht sensibler hätte sein müssen bei der Auswahl ihres Standortes. „Sensibel“ meint: Sie hätte erspüren müssen, dass es keine gute Idee ist, ein islamisches Kulturzentrum in direkter Nachbarschaft des Ortes zu errichten, an dem mit – wie auch immer verzerrter – islamischer Begründung das größte Massaker auf amerikanischem Boden seit Pearl Harbour begangen wurde. Wer das nicht versteht, so der Vorwurf, hat Amerika nicht verstanden.
Und das widerspricht eben der amerikanischen Erfahrung. Die Nation hat Fragen von Herkunft und Religion nie so wichtig genommen. Sie hat aber stets einen hohen Druck auf Neuankömmlinge ausgeübt, sich der amerikanischen Kultur anzupassen, damit aus der Vielfalt eine Einheit wird, wie es das Motto „e pluribus unum“ verheißt. Anpassungsleistung und Pluralismus gehören also zusammen. Und das berührt den Kern des Moscheestreits: das Gefühl, manche Muslime seien ihrer Bringschuld nicht nachgekommen, Teil der Gesellschaft zu werden. Willkommen in der europäischen Debatte.
auf welt.de
Walter Laqueur: Das alte Europa wird zum Morgenland
Sicher spielt das Ausmaß der sozialen Probleme bei der Bildung politischer Ansichten eine Rolle, und sicher lässt sich auch die Gefahr nicht leugnen, dass sich unter den Muslimen eine neue Unterschicht bildet, die zu einer „classe dangereuse“ werden könnte. Doch warum es dazu kommt, darauf wissen weder Marx noch seine Jünger eine Antwort zu geben.
Werden einige Vertreter dieser neuen „class dangereuse“ militant, weil sie von den Einheimischen (wie muslimische Radikale behaupten) systematisch unterdrückt werden? Oder liegt es daran, dass ein hoher Anteil der Muslime über keinen Schulabschluss verfügt? Überhaupt: Warum gelingt Chinesen und Indern der soziale Aufstieg schneller als den muslimischen Einwanderern? Verfügen jene über andere, bedeutendere Talente als Türken und Araber?
Doch das eigentliche Problem steckt nicht in der Zahl der Einwanderer, sondern in ihrer Integration. In Europa hat es seit eh und je Wanderungen gegeben, wenn auch selten in diesem Umfang. Um Wohlstand und den Sozialstaat zu erhalten, benötigt Europa Einwanderer, aber wo finden sich die begabten und arbeitswilligen jungen Menschen, von denen oben die Rede war?
Etwa die Hälfte der muslimischen Einwanderer in Europa hat erklärt, dass eine Integration in die jeweiligen europäischen Gesellschaften für sie nicht in Frage komme, da sie in krassem Widerspruch zu den Geboten ihrer Religion und Tradition stehe.
Die wirkliche Zahl dieser Integrationsverweigerer wird höher sein, denn unser Wissen über die Stimmung und Ansichten dieser Kreise beruhen auf Umfragen, die keineswegs verlässlich sind.
Artikel auf welt.de
Falsche Juden im Araberviertel
Die niederländischen Behörden denken zur Bekämpfung des Antisemitismus über den Einsatz von Lockvögeln nach, weil im arabischem Viertel Amsterdams Juden angepöbelt werden.
«Seit mittlerweile zehn Jahren können Juden, die durch ihre Kleidung als solche zu erkennen sind, nicht mehr friedlich durch die Strassen laufen», erklärte das Zentrum für Information und Dokumentation Israel... Antisemitische Zwischenfälle dieser Art würden fast nie bestraft. In jüngsten Presseberichten war von wachsendem Antisemitismus in den Niederlanden aufgrund von Reibereien mit der muslimischen Minderheit zu lesen. Muslime machen rund sechs Prozent der niederländischen Bevölkerung aus.
Der Bund
Die Muslime sind zu empfindlich
Aus Angst oder aus politischem und wirtschaftlichem Kalkül wird eine Appeasementpolitik gegenüber dem Islam betrieben, während die Ängste der eigenen Bevölkerung aus der politischen Debatte ausgeblendet werden. Nur im Rahmen einer scheinheiligen Integrationsdebatte tauchen diese Bedenken verkleidet wieder auf. Jedem Politiker, der es wagt, sie offen zu thematisieren, wird sofort Populismus und Stimmungsmache vorgeworfen. Eine Anzeige der Grünen gegen den Betroffenen wegen Volksverhetzung lässt gewöhnlich nicht lange auf sich warten. Und so wird der Maulkorb schneller gefertigt als jedes Gegenargument. Ergebnis: Das Volk verhetzt sich selbst, und die Angst vor dem Islam schlägt in Ressentiments um.
Dänemark und die Schweiz haben ihre Jungfräulichkeit verloren, und das ist gut so. Die kleinen Staaten haben angefangen und bald werden die großen auch folgen. Auch wenn es vielen nicht passt, finde ich es besser, wenn die Menschen laut und deutlich sagen, wie sie denken und was sie empfinden. Erst dann kann man ihnen antworten.
Hamed Abdel-Samad
im tagesspiegel.de
Henryk M. Broder: Ein Hoch auf die direkte Demokratie!
Die Schweizer sind die erste europäische Nation, die sich in einer freien Abstimmung gegen die Islamisierung ihres Landes entschieden hat. Nicht gegen die Religionsfreheit, nicht gegen Lokale, in denen halal gegessen wird, nicht gegen den Islam als Religion. Nur gegen eine Asymmetrie, die auch in anderen Ländern als naturgewollt hingenommen wird.
Moslems dürfen in Europa Gebetshäuser bauen, Christen in den arabisch-islamischen Ländern dürfen es nicht (von den Juden und anderen Dhimmis nicht zu reden). In Afghanistan und Pakistam droht Konvertiten die Todesstrafe, Touristen dürfen nach Saudi-Arabien nicht einmal Bibeln im Gepäck mitführen.
Das sind Zustände, die nicht toleriert werden können.
Henryk M. Broder
auf Die Achse des Guten
Frank Schirrmacher: Wir können uns nicht vergleichen
Unser Problem ist, daß den Islamisten die pure Existenz einer westlichen Kultur als Beleidigung gilt. Die arabisch-europäische Liga gemäßigter Muslime sagt das nicht geradeheraus, obwohl sie, unter großer Anteilnahme, gerade einen Holocaust-Karikaturenwettbewerb veranstaltet. Aber sie nennt eine Vision:
"Wir erklären, daß wir den Gebrauch der arabischen Sprache zwischen unseren Völkern als lingua franca in ganz Europa befördern und wiederherstellen werden. Wir erklären, daß wir strukturelle Bindungen zwischen der arabischen Diaspora in Europa herstellen werden, um eine einzige Gemeinschaft in ganz Europa herzustellen. Und wir werden die Bindungen zwischen unserer Diaspora und der Arabischen Nation stärken."
Die Frage ist, was eine Gesellschaft dem entgegenzusetzen hat, die allen Ernstes darüber diskutiert, ob ihre eigene Sprache auf Schulhöfen gesprochen werden soll.
Frank Schirrmacher, 13.02.2006
auf spiegel.de
Frank A. Meyer: Bürger Moslem
Sind die Muslime in Europa heute, was die Juden gestern waren? Eine verfolgte und gefährdete Minderheit? Sind Islamfeindlichkeit und Judenfeindlichkeit also letztlich dasselbe? Handelt, wer den Islam bekämpft, wie ein Antisemit?
In der Debatte um ein Minarettverbot fallen Sätze wie der von Hisham Maizar, Präsident der Föderation islamischer Dachorganisationen Schweiz: «Es gibt eindeutige Parallelen zwischen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit. Etwa die Sündenbockmentalität: Wenn in Afghanistan jemand hustet, dann ist der Schweizer Muslim dafür verantwortlich.»
In Afghanistan wird nicht gehustet. In Afghanistan wird gemordet: durch schwer bewaffnete Stammeskrieger, durch Selbstmordattentäter, durch die Taliban, durch grausamste Fundamentalisten.
Dagegen wird vom Westen Krieg geführt. Es ist ein Krieg für ein bisschen Freiheit und ein bisschen Gleichheit: für ein menschenwürdiges Dasein der Frauen, für Schulen, die auch Mädchen offenstehen.
Niemand macht Schweizer Muslime für den Terror in Afghanistan – für das «Husten» der Taliban – verantwortlich. Auch nicht für andere Untaten, die im Namen Allahs begangen werden.
Zwischen Islamgegnerschaft und Antisemitismus herrscht ein sehr wichtiger Unterschied:
Ziel des Antisemitismus war stets die Verweigerung von gleichen Rechten. Juden wurden gesellschaftlich geächtet, indem man sie stigmatisierte, ihnen Kleidung aufzwang, die sie auf den ersten Blick als Juden erkennbar machte; indem man den Kontakt mit ihnen mied, christliche Kinder nicht mit jüdischen Kindern spielen liess; indem man Juden in Ghettos ausgrenzte; indem man sie verfolgte durch die Inszenierung von blutigen Pogromen.
Die Geschichte des Antisemitismus ist eine Geschichte der Verweigerung von Freiheit und Gleichheit, von Teilhabe und Mitbestimmung: Juden sollten nicht Bürger unter Bürgern sein – für die Nazis nicht einmal Menschen unter Menschen. Sie sollten vom Erdboden verschwinden, ausgerottet werden wie Ungeziefer. Antisemiten in ganz Europa waren die willigen Helfer von Hitlers Holocaust.
Was hat die Kritik an der mächtigen Weltreligion Islam mit der jahrhundertelangen Verfolgung ohnmächtiger jüdischer Minderheiten zu tun?
Geht es den Islamgegnern um die Ausgrenzung der Muslime? Geht es um die Verweigerung von Freiheit und Gleichheit für Menschen, die sich gen Mekka verneigen? Will man ihnen das Recht vorenthalten, Bürger unter Bürgern zu sein?
Nein. Um das Gegenteil geht es.
Die Muslime sollen sich in unsere Gesellschaft integrieren. Sie sollen Freiheit und Gleichheit unserer rechtsstaatlichen Demokratie akzeptieren, indem sie sich lösen aus der religiösen Unterdrückung, die Koran und Scharia bedeuten. Sie sollen die Gleichberechtigung ihrer Töchter und Frauen akzeptieren, wie sie unsere Rechtsordnung gebietet. Sie sollen ihre Kinder ermutigen, sich zu modernen jungen Bürgern zu entwickeln, verantwortungs-bewusst, leistungsbereit, ehrgeizig, auf ihr berufliches
Fortkommen bedacht.
Die Muslime sollen Bürgerinnen und Bürger werden wie die Bürgerinnen und Bürger ihres Gastlandes, mitgestaltende Menschen einer säkularen, einer offenen Gesellschaft.
Islamkritiker im Geiste von Freiheit und Gleichheit ringen darum, dass die Muslime die Freiheit unserer Kultur akzeptieren, sie ringen darum, dass die Muslime diese Freiheit in ihrem täglichen Leben praktizieren.
Islamkritik ist Kämpfen für Integration – der Muslime; Antisemitismus ist Kämpfen gegen die Integration – der Juden.
Islamgegnerschaft ist deshalb das präzise Gegenteil von Antisemitismus
Frank A. Meyer im blick.ch
Lukas Reimann: Kaida und Co. sind längst in der Schweiz angekommen
Ausgewiesene Hassprediger in der ganzen Schweiz, verhaftete Kaida-Kämpfer in Biel, vom Bundesverwaltungsgericht in Bellinzona verurteilte Kaida-Hetzer. Die Kaida ist längst auch in der Schweiz angekommen, an die Öffentlichkeit gelangt nur die Spitze des Eisbergs.
Immer dreistere Forderungen werden gestellt. Auch lässt sich eine zunehmende Radikalisierung unter Schweizer Muslimen feststellen. In anderen Staaten (z.B. Deutschland, Österreich, England) gibt es brisante Regierungs- und Universitätsstudien, welche zeigen, dass erschreckend hohe Anteile der Muslime die westlichen Werte verachten und die Scharia über die geltende Rechtsordnung stellen. In der Schweiz gäbe es eine vergleichbare Studie, sie wird aber vom VBS (Nachrichtendienst) unter Verschluss gehalten, weil deren Veröffentlichung ein Sicherheitsrisiko darstelle.
Nicht nur demografisch über die Einwanderung, wo eine enorme Zunahme insbesondere von islamischen Jugendlichen feststellbar ist, werden diese Forderungen gestärkt. Um den politischen Einfluss zu erhöhen, empfehlen Vereinigungen wie die "Ligue des musulmans de Suisse" ihren Mitgliedern auch, sich möglichst rasch einbürgern zu lassen.
Lukas Reimann
mehr auf nzz.ch
SonntagsBlick Standpunkte: Wieviel Toleranz darf sein gegen eine intolerante Religion?
SonntagsBlick Standpunkte: Sendung vom Sonntag, 30.08.09
Das aktuelle Thema diskutiert Publizist Frank A. Meyer mit folgenden Gästen:
• Necla Kelek, Sozialwissenschaftlerin
• Ruth Humbel Näf, Nationalrätin CVP
• Judith Uebersax, Präsidentin SVP, Schwyz
• Prof. Georg Kreis, Präsident der Eidg. Kommission gegen Rassismus
blick.ch
Die arabische Antwort auf Obama
Der US-Präsident sucht Frieden im Nahen Osten. Fünf Vorschläge, was die muslimischen Staaten tun müssen:
1. Sie sollten einen arabischen Sondergipfel einberufen und das Angebot aus dem Jahr 2002 an Israel erneuern: volle diplomatische Anerkennung im Tausch gegen das Ende der Besatzung.
2. Sie sollten den Irak durch Diplomatie und Sicherheitspolitik unterstützen. Obama hat diesen Krieg nie gewollt, und er braucht die größtmögliche Unterstützung, um ihn zu beenden.
3. Sie sollten einen Sonderfonds für die Bildungsförderung auflegen. Wenn die arabische Welt sich aus ihrer Erstarrung lösen und den ihr zustehenden Platz in der internationalen Gemeinschaft einnehmen soll, so muss sie zunächst eine Bildungsreform in Angriff nehmen.
4. Sie sollten die Extremisten isolieren. Die gefährlichen Täuschungsmanöver der radikalen Islamisten und der arabischen Regierungen müssen aufhören. Beide Seiten sind für schreckliche Gewalttaten verantwortlich und bewegen sich seit 30 Jahren in einer Abwärtsspirale – in einem Spiel, bei dem es nur Verlierer geben kann.
5. Sie sollten eine Generalamnestie erlassen für militante Kämpfer, die bereit sind, sich ihren Taten zu stellen und der Gewalt abzuschwören. Jeder, der sich wieder in die Gesellschaft eingliedern will, sollte dabei unterstützt werden.
zeit.de
Deutsche Islam Konferenz (DIK)
Zwischen-Resümee der Arbeitsgruppen und des Gesprächskreises
25. Juni 2009
pdf.
deutsche-islam-konferenz.de
Bernd Zeller: Vorschau
Es mag verfrüht erscheinen, da die Tat erst für nächste Woche erwartet wird, aber man kann schon mal mutmaßen, welche Reaktion in der Öffentlichkeit herrschen wird, wenn ein verirrter Einzeltäter einen Mordanschlag aus Rache für den Mord im Dresdener Gericht verübt. Wird man den Hetzer Arab Köhler verantwortlich machen? Oder, verallgemeinert, das aufgehetzte Klima gegen vermeintliche Islamfeindlichkeit? Wird Achmadinedschad mitgestochen haben?
Wohl kaum. Zu erwarten ist, neben den üblichen Erklärung-, Entschuldigungs- und Verständnissätzen, wie sie dankenswerterweise bei dem russlanddeutschen Täter nicht zum Einsatz kamen, eine Erleichterung, vermutlich unausgesprochen. Erleichterung darüber, dass mit der Sühne nunmehr die Angelegenheit erledigt sein sollte und ein schrecklicher Schlussstrich uns vor Schlimmerem bewahren dürfte.
Groß, aber vereinzelt ausgedrückt wird anschließend die Überraschung darüber ausfallen, dass die Sache aus Sicht des Islamismus und seiner Dschihad-IMs keineswegs vorbei ist.
Man müsste deshalb einmal, selbstverständlich ruhig und besonnen, die Frage erörtern, wann der Islam denn mal genug hat an Zugeständnissen und Entgegenkommen, wann also der mit Dialog und noch mehr Dialog angestrebte Zustand von allseitiger Respekttoleranz mit Aufaugenhöhe aller Seiten eingetreten wäre.
Wenn es keine Kritik mehr gibt? Wenn gleiche Rechte für alle gelten? Wenn Frauen nicht zu schwimmen brauchen? Wenn die Ausübung der Religionsfreiheit gewährleistet ist? Wenn Israel seine Existenzpolitik aufgibt? Nach der Umwandlung Berlins in eine Großmoschee? Darüber kann man ja reden. Oder wenn der Islam nicht mehr durch die Anwesenheit von etwas anderem gedemütigt wird?
Auch dann nicht. Und auch sonst nicht. Sondern niemals.
Ich setze 20 Euro für eine plausible Gegenargumentation aus.
Der politische Islam ist wie jede totalitäre Struktur auf Feinde angewiesen, um seine Unzulänglichkeit zu verdecken. Stalin, Mao, Robespierre, Goebbels und der Asta-Vorstand, Khomeini und L. Ron Hubbard, sie alle brauchen die Gegner ihrer Revolution und erfinden sie gleich mit. Es können Karikaturen sein oder Leute, die sich nicht ausreichend von den Karikaturen distanziert haben. Zweifler und Kritiker sind wichtige Figuren ihrer Ideologie, die weniger die Außenstehenden überzeugen soll als die innere Machtstruktur festigen.
Wer im Kapitalismus lebend am System zweifelt und Kritik übt, kann damit zu Geld kommen. Dem Systemkritiker im Sozialismus werden die Zweifel ausgetrieben. Nicht verwunderlich, dass der Islam für viele Neoachtundsechziger zum Sozialismusersatz avanciert.
Bernd Zeller auf achgut.com